Projekte


Gruppenbesuche

Kontaktaufnahme – Kontaktpflege

Klinikerfahrungen

Festhalten von Merkmalen bei Klinkaufenthalten
Anmerkung: Die Wahrnehmungen, Betrachtungsweisen und Beurteilungen durch Patienten decken sich sehr häufig nicht mit denen der Klinikbetreiber und dem Personal. Deshalb ist das SHN der Meinung, dass es wichtig ist, einen Klinikvergleich im Bereich psychische Erkrankungen zu erstellen und die Ergebnisse u.a. der von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz berufenen Patientenbeauftragten, Frau Stötzner, als Indikator über Klinikaufenthalte aus Patientensicht und den Fachärzten als Orientierungshilfe bei der Klinikauswahl zur Verfügung zu stellen.

Kreatives Schreiben - Gedankenspaziergänge

Gruppengründung war am 19.04.2010
Schreiben
vom Kopf
über die Hand
auf ein Stück Papier
schreiben

Gemeinsam werden Texte erarbeitet und verfasst, ohne den Anspruch zu haben, perfekt sein zu müssen. Unter Verwendung kreativer Methoden gelingt es uns zusammen eventuelle vorhandene Schreibhemmungen zu überwinden und mit "dem Wortschatz" spielerich umzugehen.

Die Gruppe trifft sich:
Wann: 1. und 3. Montag im Monat
Zeit: 15.00 bis 17:00 Uhr
Ort: Nachbarschaftshaus Friedenau, Holsteinische Straße 30/ Ecke Fregestraße,
12161 Berlin
Gruppenleitung: Manfred Bieschke-Behm
Altersbegrenzung:keine

Teilnahmevoraussetzung: die Fähigkeit flüssig zu schreiben und eigene Texte vorzulesen.
Es handelt sich um keine biografische Schreibgruppe und hat keinen therapeutischen Hintergrund.

Kosten: 1 € Raumnutzungsgebühr pro Teilnehmer/Termin

Es handelt sich um eine ehrenamtlich angeleitete Selbsthilfegruppe.

Interessenten melden sich bitte im Selbsthilfetreffpunkt Tempelhof-Schöneberg
Holsteinische Str. 30, 12161 Berlin - Tel.: 85 99 51-30/-33
Sprechzeiten: Mo 16-19 Uhr / Di 15-18 Uhr / Mi Do 10-13 Uhr
MAIL: selbsthilfe@nachbarschaftsheim-schoeneberg.de


Dialogtreffen 2008 Seelische Erkrankungen - Betroffene - Angehörige

Zusammenfassung der vier Dialogtreffen 2008 und weiteres Vorgehen
Moderatoren:
APK(Angehörige psychisch Kranker - Landesverband Berlin e.V):Frau GudrunWeißenborn
SHN(Selbsthilfenetzwerk Depressionen und Ängste Berlin/Brandenburg): Herr Manfred Bieschke-Behm

Themen der Dialogtreffen:



1. Dialogtreffen 13.02.2008
o Parallelen bei Betroffenen und Angehörig (z.B. Verunsicherung, Schamgefühle,
Betroffenheit)
o Abnabelung der Angehörigen – Wie?
o Veränderungen sind mit Konsequenzen behaftet
o Was wissen die Betroffenen von den Angehörigen
o Wie sieht der Betroffene den Angehörigen
o Was wünscht / erwartet der Betroffene vom Angehörigen

2. Dialogtreffen 12.03.2008
o Selbstmitleid und Mitgefühl
o Wut – Enttäuschung
o Trauer
o Schuld- und Schamgefühle
o Woran machen sich die Schwierigkeiten im Umgang zwischen Betroffenen/
Angehörigen bemerkbar
o Veränderungen, Verständnis, Erkenntnisse, Fürsorge und Akzeptanz im Umgang mit
der Krankheit aus der jeweiligen Betroffenheit.
o Selbstschutz auf beiden Seiten
o Machtkämpfe
o Einblick in das Gefühlsleben eines Betroffenen

3. Dialogtreffen 14.05.2008
o Was können Betroffene und Angehörige voneinander lernen
o Woran machen sich die Schwierigkeiten im Umgang zwischen Betroffenen/Angehörigen
bemerkbar?

4. Dialogtreffen 16.07.2008
o Was weiß ich von dem Anderen?
o Was sind meine Wahrnehmungen und in wieweit bewerte ich meine Wahrnehmungen?
o Was sind die Ursachen für bestimmte Verhaltensmuster? (Schauspielerei, fehlender
Mut für Offenheit, Krankheit als Entschuldigung (Vorteile herausziehen), Flucht,
Schutz usw.)
o In wie weit trägt auch der Betroffene Verantwortung für sein Leben?
o Schuldgefühle (Was ist mein Anteil?) -> Fehlen klärender Gespräche
o Aussagen/Beschlüsse konsequent durchführen/einhalten – Wie?
o Krankheitseinsicht:
1. negativer Aspekt = Suizid? / positiver Aspekt = Veränderung.
2.Krankheitseinsicht / Akzeptanz ist der Beginn gegen die Krankheit zu arbeiten
sowohl bei den Betroffenen, als auch bei den Angehörigen
3.abhängig von Deutungen von mir / vom Gegenüber
o Ich fühle mich von der Krankheit geheilt / von der Krankheit entfernt
o Belastungsgrenze(n)
o Erwartungen bei Betroffene/Angehörige
o Umgang/Einsatz Sprache

o Aussagen:
o „Ich wollte wieder gesund werden“ (<- Eigne Verantwortung)
o „Ich will, ich schaffe es!“ (<- Eigene Verantwortung)
o „Im Krankenhaus konnte ich meine Krankheit ausleben“ (eigene Kraft, Ressourcen)
o „Ein Problem ist die finanzielle Abhängigkeit“
o „Ein Feedback von außen ist notwendig für Veränderungen“
o „Krankheit ist manchmal Flucht“
o Das Wort Krankheit ist negativ besetzt“
o „Gesund mit Medikamente“
o „Du taugst nichts!“
o „Was bleibt mir, wenn ich die Krankheit nicht mehr habe?“ (Festhalten an der
Krankheit)


Zusammenfassung:
Die vier Dialogtreffen haben deutlich gemacht, dass der Austausch zwischen Betroffenen und Angehörigen wichtig ist, wenn es darum geht, mehr von einander zu lernen / zu wissen. Die Treffen haben aber auch deutlich gemacht, dass es viel Unsicherheit gibt und dass der Bedarf an Austausch weiterhin besteht.
Viele Fragen konnten nur „angerissen“ werden. Es besteht der Bedarf die Themen zu vertiefen und zu bündeln, dass heißt, sie schriftlich festzuhalten (katalogisieren) und Interessierten als Hilfsangebot zugänglich zu machen.

Spürbar wurde, wie wichtig und hilfreich eine ganzheitliche Betrachtung ist. Es gibt nicht d e n Betroffenen und nicht d e n Angehörigen. Die vier Dialogtreffen machten deutlich dass ein Betroffener auch Angehöriger ist, und umgekehrt, der Angehörige ist auch Betroffener, dass heißt, dass die Problematik im Umgang mit der seelischen Erkrankung nicht einseitig zu betrachten/bewerten ist. Es gibt Schnittstellen, die deutlich zeigen, dass zum Beispiel Hilflosigkeit und Unwissenheit durch offene Dialoge abgebaut werden können/könnten.

Ein ganz wichtiger Punkt für die ganzheitliche Betrachtung, ist die Einbeziehung/ Einbindung des medizinischen Personals. Das bedeutet, dass dem Trialog (Betroffene – Angehörige – medizinisches Personal), der z.Zt. nur gering praktiziert wird, mehr Bedeutung beigemessen werden muss. Die Diskussionen machten deutlich, welche Defizite diesbezüglich noch bestehen. Es wäre wünschenswert, wenn das Fachpersonal die Einbindung der Angehörigen als selbstverständliches Modul in der medizinischen Versorgung integrieren würde.

Weiteres Vorgehen:
o Der Vorschlag der Moderatoren, einen Arbeitskreis (AK) zu gründen, wurde positiv aufgenommen. Es gibt einen ersten Termin: 10.09.2008 um 17:00 Uhr in den Räume des ApK.

o Die Moderatoren sehen sich selbst als Mitglieder des AK Ganzheitliche Betrachtung

Am Thema Interessiert können sich mit dem ApK Tel. 030 86 39 57 01 / @-mail info@apk-berlin.de in Verbindung setzen



Auf meinen Spuren

Das Selbsthilfenetzwerk Depressionen und Ängste Berlin - Brandenburg (SHN) in Kooperation mit dem Selbsthilfetreffpunkt Spandau bildet den Arbeitskreis Forum Angst und Depressionen. Seit 5 Jahren werde, über das Jahr verteilt, 8 Veranstaltungen zu sozialen Themen angeboten
Die Veranstaltungen finden jeweilsdonnerstags in der Zeit von 18:00 – 21:00 Uhr im Selbsthilfetreffpunkt Siemensstadt, Hefnersteig 1 (Nähe U-Bhf. Siemensdamm) statt.
Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Von jedem Teilnehmer ist 1,00 € pro Veranstal-tung für die Raumnutzung zu entrichten.

Das aktuelle Angebot ist unter Veranstaltungen SHN einzusehen.

Themenüberblick 2006 - 2010 (alphabetisch sortiert):

Allein sein, aber nicht einsam oder Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung (2008)
Aus seinen Fehlern lernen oder Den gleichen Fehler zweimal machen (2009)
Begegnung mit dem inneren Kind oderFrieden mit sich selbst schließen (2009)
Das innere Team – Das Leben beginnt von innen nach außen (2007)
Das kannst Du denken, aber nicht sagen oder Muss ich alles sagen, was ich denke (2008)
Der rote Faden in meinem Leben – wie bin ich zu dem geworden, was ich heute bin (2006)
Der Weg zur inneren Zufriedenheit (2006)
Durchsetzungsvermögen – ein Schlüssel zum Erfolg? (2009)
Eifersucht (2010)
Es gibt keine Zukunft ohne Herkunft oder Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft (2010)
Ich lebe jetzt - mehr Lebensfreude - innere Blockaden überwinden (2010)
Ich mag mich, ich mag mich nicht oder Was den-ken wir über uns selbst und warum ist das wichtig? (2008)
In mir steckt mehr als ich weiß (2007)
Ist Glück nur ein Schmetterling – jag ihm nach, und er entwischt Dir oder Setz Dich hin, und er lässt sich auf Deiner Schulter nieder (2008)
Loslassen – wann und wie geht das? (2009)
Lügen haben kurze Beine, Wahrheiten? (2008)
Maskerade – wann spiele ich welche Rolle? (2009)
Mensch ÄRGERe dich nicht (2007)
Perfektionismus – Fluch oder Segen (2007)
Ruhe und Gelassenheit und ihr Stellenwert in meinem Leben“(2009)
Selbstbestimmung – Fremdbestimmung oder Sich selbst treu bleiben (2008)
Selbstwert und Selbstbewusstsein (2006)
Sich selbst Freund sein oder Selbstliebe lernen (2008)
Siegen beginnt im Kopf - verlieren auch (2010)
Toleranz ohne sich selbst zu verlieren (2010)
Umgang mit alltäglichen Gewohnheiten oderWie kann ich alte Muster ablegen (2010)
Umgang mit Co-Abhängigkeiten (2010)
Umgang mit Schuldgefühlen (2009)
Wie ein Blitz aus heiterem Himmel (2007)
Wie viel von mir ist Fassade? oder Selbstschutz contra Offenheit (2008)
Ziele setzen und sie auf den Weg bringen oder Wer ein WARUM hat, dem ist kein WIE zu viel (2009)


HINWEISE:
Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden.

Es handelt sich um keine Vortragsveranstaltungen, sondern um Veranstaltungen, an der die Anwesenden aktiv teilnehmen.

Eingeladen sind alle, die an den Themen interessiert sind, unabhängig der Zugehörigkeit einer bestimmten Selbsthilfegruppe.



Selbsthilfegruppe DENKEN - FÜHLEN - HANDELN

Jeder kennt aus eigenen Erfahrungen Schwierigkeiten im Umgang mit Alltagsproblemen.Oft fällt es schwer für sich herauszufinden was ich wirklich will und was mir wirklich wichtig ist. Häufig fehlt der Mut, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Selbstbestimmung wandelt sich schleichend in Fremdbestimmung und am Ende steht die Frage: "Bin ich eigentlich noch ich?"

Der Wunsch ist vorhanden, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, aber wie?

Sehr oft sind es unreflektierte Gedanken und Gefühle, die Blockaden auslösen. Um diese zu durchbrechen bzw. zu beseitigen reicht häufig ein Umdenken und die Überprüfung der persönlichen Einstellun-gen zu Verhaltensmustern (ist heute noch erhaltungswürdig, was damals aktuell war?).
Es gilt zu erkennen, dass wir es sind, die Zustände bewerten und abspeichern und dass auch wir es sind, die Verantwortung tragen für den Umgang mit belastenden Situationen.

Häufig sind es falsche Einstellungen, die uns daran hindern Denk- und Handlungsschemen zu verändern.

Ziel zu oft versuchen wir Probleme über den Verstand zu regulieren und vernachlässigen das Gefühl.

Auf mein DENKEN - FÜHLEN - HANDELN kann ICH Einfluss nehmen

Wie?
Indem ich Bereitschaft zeige, mich mit mir auseinanderzusetzen, und den Wunsch habe, etwas in meinem Leben zu verändern.

Struktur/Konzept:
-> Die SHG DENKEN-FÜHLEN-HANDELN ist eine angeleitete geschlossene Gruppe.
-> Es gibt keine Altersbegrenzung. Für dieMeinungsvielfalt ist es wichtig, dass der
Gruppe Frauen und Männer angehören.
-> Die Gruppenmitglieder sollten motiviert sein aktiv mitzuarbeiten.
-> Gemeinsam werden Alltagsthemen methodisch und kreativ behandelt.
-> Ziel ist, Erlerntes gewinnbringend in den Alltag zu integrieren.

Gruppenziele:
● Selbstwahrnehmung
● Sich selbst besser kennenlernen
● Blockaden aufspüren und durchbrechen
● Eigene Ziele verfolgen und erreichen
● Probleme lösen
● Herausfinden, was ich will und was mir wirklich wichtig ist
● Gedanken und Gefühle bewusst machen
● Einstellungen überprüfen
● Das Leben selbst in die Hand nehmen.


Gruppenleitung: Manfred Bieschke-Behm - Tel. 30 753 29 04
E-mail: bieschkebehm@gmx.de - Internet: www.bieschkebehm.de

Gruppentreffen:

Wann?
2 x im Monat = Jeden 2. und 4. Montag 17:00 Uhr- 19:00 Uhr

Geplanter Start: 23.05.2011 - 17:00 - 19:00 Uhr

Wo?
Selbsthilfekontaktstelle Steglitz-Zehlendorf MITTELHOF
Königstr. 42/43 - 14163 Berlin Tel.: 030 80 19 75 14
E-Mail: selbsthilfe@mittelhof.org
Sprechstunden: Mo. 10:00 - 12:00 Uhr und 17:00 - 19:00, Mi. 16:00 - 18:00 Uhr
Do. 12:00 - 14:00 Uhr

ACHTUNG: Teilnahme nur nach Rücksprache möglich


Gruppenleiter
Manfred Bieschke-Behm