Tagebuch
08.12.2008
Heute veröffentlichen wir als Tagebucheintrag den Vortragstext von Manfred Bieschke-Behm
zum Thema „Wie lebe ich mit der Krankheit Depression“ anlässlich der Gesundheitskonferenz „Gesunde Psyche in Lichtenberg - Schwerpunkt Depression“
Veranstaltungsort: Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberg (KEH.)Veranstalter: Bezirksamt Lichtenberg, Abt. Familie, Jugend und Gesundheit, Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit in Kooperation mit dem KEH
Vor ein paar Wochen wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte auf der heutigen Veranstaltung zu der Frage: „Wie lebe ich mit der Krankheit Depression“ ein paar Worte zu verlieren. Zunächst war ich irritiert. In den letzten Jahren war ich es eher gewohnt darüber zu sprechen, wie ich es geschafft habe, mich von der Krankheit Depressionen zu entfernen. Ich sage bewusst „entfernen“ und nicht „geheilt“. Warum „entfernt“? Weil ich mir nicht sicher bin, nicht wieder eine Depression zu bekommen. Würde ich mich als „geheilt“ einstufen, wäre die Enttäuschung zu groß, wenn ich tatsächlich wieder in eine Depression fallen sollte. Davor möchte ich mich zumindest gedanklich schützen.
Aber zurück zu der Frage: „Wie lebe ich mit der Krankheit Depression?“ Meine Antwort lautet heute: “gut“. Ich kann so antworten, weil ich 1. gelernt habe, mich mit der Krankheit zu arrangieren und 2. weil ich die Angst vor einer Depression abbauen konnte.
Nachdem ich mich viele Jahre im Teufelkreis der Depression befand, habe ich für mich beschlossen, genug gelitten zu haben. Erlebnisse aus Kindertagen und den Jungendjahren hatten mich krank gemacht und jahrelang krank gehalten. Soweit ich zurückdenken kann, fühlte ich mich unerwünscht und ungeliebt. Ich hatte die zwanghafte Vorstellung für alle und alles verantwortlich zu sein. Der Höhepunkt war sicherlich, dass ich 1961 glaubte für den Bau der Berliner Mauer verantwortlich zu sein.
Wenn es Personen gut ging - von denen ich mich abhängig fühlte - es gelegentlich auch war,
ging es mir auch einigermaßen gut. Mir wurde eingeredet - zumindest war es meine Wahrnehmung - dass allein durch mein Dasein andere leiden müssen. Deshalb versuchte ich schon sehr früh nicht auffallend zu leben. Weder positiv noch negativ. Am liebsten war es mir, wenn ich gar nicht wahrgenommen wurde. Allerdings gab es auch viele Momente, wo ich mich nach Nähe sehnte sie nicht fand bzw. nicht bekam. Ich lebte in einem ständigen Gefühlsdurcheinander. Ich fügte mir Verletzungen zu, nicht um mich zu quälen, nein um mich zu spüren. Aber auch in dem Bewusstsein durch ärztliche Versorgung Körpernähe und Berührungen zu empfinden und empfangen.
In der Schule hatte ich Schwierigkeiten den Anforderungen gewachsen zu sein. Auf der einen Seite wollte ich es mir und den Anderen beweisen, dass ich etwas wert bin, dass ich etwas kann, auf der anderen Seite merkte ich allzu oft, dass ich überfordert war und häufig nicht wusste wie es weiter gehen soll und kann. Meine seelische Verfassung machte mir häufig einen Strich durch die Rechnung und das weit über die Schulzeit hinaus.
Das ich jahrelang, und vermutlich bereits als Kind bzw. Jugendlicher unter Depressionen litt, war mir nicht bewusst und wurde auch seitens der Ärzte nicht diagnostiziert. Behandelt wurden der Magen der rebellierte oder das Herz, das unregelmäßig schlug. Es gab die belastenden immer wiederkehrende Migräneanfälle und Nackenversteifungen. Auch der Darm- und Magentrakt machte mir nicht selten Schwierigkeiten. Krankschreibungen später Kur- und Klinkaufenthalte waren die begleitenden Maßnahmen. Heute weiß ich: Ist die Seele krank ist auch der Körper krank.
Mit den organischen Krankheiten hatte ich gegenüber meinen Vorgesetzen und Kollegen kaum Schwierigkeiten wenn es darum ging als „krank“ anerkannt zu sein. Migräne war da schon schwieriger. Männer und Migräne? Passt nicht zusammen. Und wenn Migräne schon nicht passt, dann geht Depression schon gar nicht. Also wurde weiter erduldet, erfunden und gelogen nach Alternativen gesucht. Sehr häufig kam ich mir wie ein Schauspieler vor, der seine Rolle einstudiert hatte und diese solange vorführte, wie sie ihm abgenommen wurde. Ob mir die Rolle, die ich spielte, immer abgenommen wurde weiß ich nicht- eher nicht! Ob oder ob nicht – darüber wollte ich mir keine Gedanken machen, denn dann hätte ich ein weiteres Problem gehabt.
Aus heutiger Sicht muss ich sagen, das sich Mediziner zu lange nur mit meinem Körper und nicht mit meiner Seele beschäftigt haben. Endlose Jahre vergingen bis endlich die Krankheit Depression diagnostiziert wurde. Ich kann mich noch sehr wohl an die Situation erinnern, als meine Hausärztin zu mir sagte: „Ich kann die Verantwortung für Sie nicht mehr übernehmen. Ich möchte Sie in eine Klinik einweisen“. Diagnose: Schwere Depression. Das war 1976. Danach gab es weitere fünf Klinikaufenthalte.
Es würde jetzt den Rahmen sprängen, über meine Klinkaufenthalte zu sprechen. Nur soviel sei gesagt: Sie waren zum Teil für mich die Hölle. Ich sah anfänglich die Aufenthalte nicht als Hilfsangebote an sondern als Zwangsaufenthalte mit dem Ziel mich zu quälen. Damals war ich nicht fähig realistisch zu denken und zu fühlen. Ich konnte Hilfe nicht von Peinigen und Quälen unterscheiden. Ich hatte für mich die These aufgestellt: Ich wurde geboren um bis an das Ende meiner Tage zu leiden und dazu gehören dann eben auch Klinikaufenthalte. Lasst mich in Ruhe, lasst mich gehen, wohin auch immer… das waren meine Wünsche, - die, so sage ich heute - Gott-sei-dank nicht erfüllt wurden.
Zuletzt bin ich freiwillig, - will sagen - auf eigenen Wunsch, in Kliniken gegangen. Ein Klinikaufenthalt schien mir als die einzige Möglichkeit mich nicht vollständig zu verlieren. In der Abgeschirmtheit der Klinik fühlte ich mich sicher vor den Angriffen von Außen. Ich fühlte mich nicht verantwortlich für mich und glaubte mich sicher und geborgen.
Ich habe im Laufe meines Lebens viele Therapieformen kennen gelernt und musste feststellen, dass nicht alle Therapieangebote erfolgreich waren. Auch die erlebten Therapeuten waren nicht alle hilfreich. Aber insgesamt war es gut was ich erfuhr. Denn nur durch die Vielfalt konnte ich unterscheiden was mir wirklich geholfen hat. In Therapiebehandlungen begriff ich, dass mir ein Therapeut nur dann helfen kann, wenn ich bereit bin mich zu öffnen. Nur wenn ich bereit bin alles was mich bewegt, quält und beschäftigt zu erzählen habe ich eine reelle Chance auf Hilfe. Und das im Besonderen im Bezug auf für mich unangenehme Dinge. Anfänglich hatte ich Scheu vor Offenheit. Ich glaubte – so wie früher häufig erlebt - durch Offenheit Unannehmlichkeiten zu erfahren.
Häufig verstand ich nicht was der Therapeut mir sagte tat aber so als wäre alles ok für mich.
Später fiel es mir nicht schwer mich dem Therapeuten gegenüber zu erklären, dass ich dies oder das nicht verstünde und deshalb um eine andere Aussage bat. Auch war ich mutig auf Hilfsangebote mit „nein“ zu reagieren, wenn ich fühlte, dass das Angebot mich überforderte, nicht überzeugte bzw. nicht meiner Mentalität entsprach. Bis ich allerdings soweit war, war es ein dorniger Weg.
Mein Gemütszustand aber vor allen Dingen - meine mich belastende Vergangenheit ließen es oft nicht zu, mich zu wehren, zu verteidigen. Nur wenn ich weiß, wie es dem Anderen geht und was er fühlt und denkt, kann ich mich auf ihn einstellen. Das ist ein einfacher Satz und doch war es für mich so schwer ihn umzusetzen. Über Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen fiel mir immer schon schwer. Es war in meinem Elterhaus nicht gewünscht, wurde nicht akzeptiert, nicht praktiziert. Tränen waren verboten, lachen nicht erlaubt.
Irgendjemand hat Depression wie folgt definiert: Depression ist eine gegen sich selbst gerichtete Wut. Ja, Wut gegen mich, die hatte ich. Viele Jahre, Jahrzehnte lang. Wut, weil ich es nicht schaffte, mit meiner Vergangenheit abzuschließen. Immer wieder holte mich meine Vergangenheit ungefiltert ein. Sie schaffte es, meine Gegenwart negativ und massiv zu beeinflussen. Sie verbaute mir meine Zukunft, an die ich sowieso kaum glaubte.
Es hat lange Zeit gebraucht bis ich fähig war mit meiner Depression zu kommunizieren. Ja, Sie hören richtig. Ich habe mit meiner Depression gesprochen. Ich habe zu ihr gesagt: „Du Depression musst wissen, dass Du nur Gast bei mir bist. Bilde Dir nicht ein, dass Du auf Dauer bei mir wohnen darfst. Betrachte Dich als ein unangenehmer Untermieter ohne Wohnrecht auf Dauer. Viel zu lange habe ich es Dir erlaubt in mir zu wohnen und zu wüten. Du hast genug Schaden angerichtet. Deshalb fordere ich Dich auf mich zu verlassen. Und wenn Du nicht freiwillig gehst, werde ich alle Hebel in Bewegung setzten um Dich los zu werden. Und solltest Du es irgendwann versuchen mich wieder aufzusuchen, werde ich alles dafür tun Dir den Einlass zu verwähren. Ungebetene Gäste sind lästig, machen krank. Und Du Depression bist so ein Gast“.
Natürlich hat sich die Depression nicht auf ihre Hacken umgedreht und sich von mir verabschiedet. So einfach hat sie es mir nicht gemacht. Es kostete schon einige Mühe sie loszuwerden. Aber allein schon der Entschluss und der fester Wille die Depression als Dauergast loszuwerden hat mich stark gemacht. Ich konnte plötzlich Kräfte mobilisieren, die ich glaubte, nicht mehr zu haben. Mein Ziel war es endlich glücklich und zufrieden zu leben.
Auf die Frage: „Was kann ich selbst dazu beitragen dass es mir gut geht?“ suchte ich eine Antwort und fand sie: Die Antwort lautete: Will ich mich in einen zufriedenen Zustand versetzen, muss ich meine Denkweise umstellen. Das bedeutete für mich mein Negativdenken einzuschränken noch besser abzustellen. Dies wiederum setzte voraus, meiner Vergangenheit die Macht über mich zu entziehen und, mein Vergangenheitsdenken nur noch kontrolliert einzusetzen. Nämlich nur dann, wenn die Vergangenheit mir hilft und nicht schadet.
An einem Beispiel möchte ich mein Negativdenken deutlich machen:
Früher lebte ich fast täglich mit der Angst wieder eine Depression zu bekommen. Wann kommt sie? Mit wie viel Energie? Mit welchen Auswirkungen? Ich hatte panische Angst vor: Wieder Medikamente? Wieder Therapie? Wieder Klinik? Durch diese angstbesessene Denkweise - ich nenne sie gerne Katastrophendenken - war ich mir selbst der Wegbereiter für eine Depression.
Heute denke ich anders. Heute sage ich mir: „Ok! Ich kann es grundsätzlich nicht ausschließen in eine Depression zu geraten. Aber, da ich bisher alle Depressionen überlebt habe, werde ich auch eine erneute Depression überleben“. Ich habe Erfahrungen mit Depressionen und gelernt mit Depressionen umzugehen und ich weiß wo und wie ich Hilfe bekommen kann.
Allein diese Denkweise - und davon bin ich überzeugt - hat mich bis heute stabil gehalten. Ich nenne meine Denkweise positives Denken ohne Realitätsverlust. Da ich damit gute Erfahrungen gemacht habe, werde ich daran festhalten. Sie ist mir Anker und Strohhalm zugleich. Ich habe gelernt, dass sich die Vergangenheit nicht korrigieren lässt.
Selbst Wegbereiter - ich neige fast dazu zu sagen „Täter“ die für meine Erkrankung die Mitverantwortung tragen, hätten nicht die Möglichkeit Geschehens rückgängig zu machen. Geschehen ist geschehen. Geschehen ist Vergangenheit und heute ist heute. Ich entscheide, ob ich an meiner Vergangenheit zerbrechen will oder ob ich den Blick lieber nach vorne wende und mich neu orientiere. Ich will Mitgestalter sein und nicht Opfer. Ich habe mich für das Mitgestalten und die Neuorientierung entschieden.
Diese Neuorientierung versetzt mich in die Lage seit fast 10 Jahre in der Selbsthilfe aktiv tätig zu sein. Die Selbsthilfearbeit gab mir die Erkenntnis sich selbst helfen zu können und erworbene Kenntnis an andere weiter zu geben. Die Selbsthilfe war es aber auch, die mich erkennen ließ, dass es - zumindest mir - wenig bringt, wenn ich mich ständig mit dem eigenen Krankheitsbild Depression und den Krankheitsbildern der anderen beschäftigte. Deshalb gründete ich Anfang 2002 die Selbsthilfegruppe „Positiv denken“ Wir Gruppenmitglieder verstehen uns als eine Gruppe, die die Probleme des Alltags real sehen, aber daran nicht wieder oder überhaupt erkranken wollen. Wir versuchen durch konstruktiven Gedankenaustausch und begleitenden Diskussionen eine positive Sichtweise der Dinge zu erlangen die momentan eher negativ erscheinen. Wir finden uns
mit Unannehmlichkeiten nicht ab, sondern versuchen gemeinsam ein vermeintliches Unglück durch positives Denken abzumildern. Häufig schaffen wir das durch eine andere
Sicht- und Denkweise. Wir bewirken Lebenssituationen die Bedrohlichkeit zu nehmen.
Im Feb. 2005 habe ich das Selbsthilfenetzwerk Angst und Depressionen Berlin/ Brandburg (SHN) gegründet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen ihre Aufgabe darin, die Selbsthilfegruppen Angst und Depressionen (z. Zt. ca. 90 Gruppen in Berlin) in ihrer Arbeit zu unterstützen. Wir versorgen mit Informationen von denen wir glauben, dass sie hilfreich bei der Bewältigung der eigenen Krankheit sind. Wir organisieren und führen Veranstaltungen durch die als Lebenshilfen zu verstehen sind. Wir sind Ansprechpartner bei der Suche nach Gruppen bzw. sind behilflich bei Gruppengründungen. Das Selbsthilfenetzwerk versteht sich als Unterstützer und Ergänzung zwischen den Beratungs- und Selbsthilfekontaktstellen und den Selbsthilfegruppen bzw. Hilfesuchenden. Bisher können wir mit unserer Arbeit zufrieden sein. Die vielen Kontakte und positiven Resonanzen zeigen uns, dass es gut und wichtig war, das Selbsthilfenetz zu gründen.
Wichtig für mein Selbstwertgefühl war und ist, mich aktiv einzubringen zu können. Das Gefühl gebraucht zu werden, etwas bewegen zu können und gehört zu werden, ist ein schönes Gefühl. Es ist gut für mein Selbstbewusstsein und deshalb auch für meine Lebensqualität.
Wie war die Fragestellung auf der ich meine Ausführungen aufgebaut habe? Ach Ja: „Wie lebe ich mit der Krankheit Depression?“ An meine Antwort erinnere ich mich nicht nur, sondern ich kann sie jetzt und an dieser Stelle auch gerne wiederholen: „gut!“
Ich wünsche jedem, der von der Krankheit Depression direkt oder indirekt betroffen ist, dass er oder sie den jeweils richtigen Weg für sich findet um den Teufelskreis verlassen zu können. In der Kürze der Zeit konnte ich Ihnen meinen Lebensweg nur Auszugsweise schildern. Einen Weg der nicht einfach war für mich zu gehen. Einen Weg den ich so manches Mal abbrechen wollte, weil ich dachte ihn nicht zu schaffen Es gab auch die Überlegung umzukehren. Zurück zum Gewohnten, Vertrauten. Das Neue machte mir oft Angst. Häufig litt ich unter Orientierungslosigkeit und Gleichgültigkeit. Hätte ich auf professionelle Hilfe verzichtet, stünde ich vermutlich nicht hier.
Depression ist eine sehr ernstzunehmende Erkrankung. Für Betroffene aber auch für deren Angehörige. Aber: Depression ist kein Schicksal, sondern eine Herausforderung. Ich wünsche allen Betroffenen, dass sie den Kampf gewinnen.
28.07.2008
Heute ein wichtiger Eintrag zur Betroffenen-Befragung zu Erfahrungen mit Depression
Das Selbsthilfenetzwerk beteiligt sich und ist Mit-Initiator einer Befragung von Patienten mit Depressionserfahrung, die die besondere Sicht der Betroffenen für die Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten erfassen möchte.
Das Projekt wird getragen von der Alice-Salomon-Fachhochschule und dem Berliner Bündnis gegen Depression.
Der Betroffenen-Fragebogen ist fertig und wird in den Umlauf gebracht. Wer sich den Fragebogen ansehen, ausdrucken und ausfüllen möchte kann dies tun unter http://sekis-berlin.de/index.php?id=439
Den ausgefüllten Fragebögen bitte an folgende Adresse schicken:
Alice Salomon Fachhochschule
z.H. Prof. Dr. Dech/Christine Glaser
Alice Salomon Platz 5
12627 Berlin
22.07.2008
Arbeitskreis Ganzheitliche Betrachtung bei seelischen Erkrankungen
Für Betroffene – Angehörige
Als Ergebnis der Dialogtreffen 2008 „Seelische Erkrankungen Betroffene – Angehörige“ wurde die Gründung eines Arbeitskreises beschlossen.
Veranstalter der Dialogtreffen waren:
ApK (Angehörige psychisch Kranker Landesverband Berlin e.V.) Frau Gudrun Weissenborn
SHN (Selbsthilfenetzwerk Depressionen und Ängste Berlin/Brandenburg: Herr Manfred Bieschke-Behm
Vier vergangene Dialogtreffen haben deutlich gemacht, dass der Austausch zwischen Betroffenen und Angehörigen wichtig ist, wenn es darum geht, mehr von einander zu lernen / zu wissen.
Viele Fragen konnten nur „angerissen“ werden. Es besteht der Bedarf die Themen zu vertiefen und zu bündeln, das heißt, sich schriftlich festzuhalten (katalogisieren) und Interessierten als Hilfsangebot zugänglich zu machen.
Spürbar wurde, wie wichtig und hilfreich eine ganzheitliche Betrachtung ist. Es gibt nicht den Betroffenen und nicht den Angehörigen. Es gibt Schnittstellen, die deutlich zeigen, das zum Beispiel Hilflosigkeit und Unwissenheit durch offene Dialoge abgebaut werden Können/könnten..
Ein ganz wichtiger Punkt für die ganzheitliche Betrachtung, ist die Einbeziehung / Einbindung des medizinischen Personals. Das bedeutet, dass dem Trialog (Betroffene – Angehörige – medizinisches Personal), der z. Zt. nur gering praktiziert wird, mehr Bedeutung beigemessen werden muss.
Die Diskussionen machten deutlich, welche Defizite diesbezüglich noch bestehen. Es wäre wünschenswert, wenn das Fachpersonal die Einbindung der Angehörigen als selbstverständliches Modul in die medizinische Versorgung integrieren würde.
Erster Termin für den Arbeitskreis: 10 09. 2008 um 17:00 Uhr in den Räumen des ApK – Mannheimer Str. 32, 10713 Berlin-Wilmersdorf – Fahrverbindung: U-Bhf. Fehrbelliner Platz (Ausgang Barstraße) – 4 min. Fußweg / Busse: 101, 104, 115, 249
Anmeldung: ApK Telefon 030 86 39 57 01 oder @-mail: info@apk-berlin.de
20.07.2008
Arbeitskreis Ganzheitliche Betrachtung bei seelischen Erkrankungen
Für Betroffene – Angehörige
Als Ergebnis der Dialogtreffen 2008 „Seelische Erkrankungen Betroffene – Angehörige“ wurde die Gründung eines Arbeitskreises beschlossen.
Veranstalter der Dialogtreffen waren:
ApK (Angehörige psychisch Kranker Landesverband Berlin e.V.) Frau Gudrun Weissenborn
SHN (Selbsthilfenetzwerk Depressionen und Ängste Berlin/Brandenburg: Herr Manfred Bieschke-Behm
Vier vergangene Dialogtreffen haben deutlich gemacht, dass der Austausch zwischen Betroffenen und Angehörigen wichtig ist, wenn es darum geht, mehr von einander zu lernen / zu wissen.
Viele Fragen konnten nur „angerissen“ werden. Es besteht der Bedarf die Themen zu vertiefen und zu bündeln, das heißt, sich schriftlich festzuhalten (katalogisieren) und Interessierten als Hilfsangebot zugänglich zu machen.
Spürbar wurde, wie wichtig und hilfreich eine ganzheitliche Betrachtung ist. Es gibt nicht den Betroffenen und nicht den Angehörigen. Es gibt Schnittstellen, die deutlich zeigen, das zum Beispiel Hilflosigkeit und Unwissenheit durch offene Dialoge abgebaut werden Können/könnten..
Ein ganz wichtiger Punkt für die ganzheitliche Betrachtung, ist die Einbeziehung / Einbindung des medizinischen Personals. Das bedeutet, dass dem Trialog (Betroffene – Angehörige – medizinisches Personal), der z. Zt. nur gering praktiziert wird, mehr Bedeutung beigemessen werden muss.
Die Diskussionen machten deutlich, welche Defizite diesbezüglich noch bestehen. Es wäre wünschenswert, wenn das Fachpersonal die Einbindung der Angehörigen als selbstverständliches Modul in die medizinische Versorgung integrieren würde.
Erster Termin für den Arbeitskreis: 10 09. 2008 um 17:00 Uhr in den Räumen des ApK – Mannheimer Str. 32, 10713 Berlin-Wilmersdorf – Fahrverbindung: U-Bhf. Fehrbelliner Platz (Ausgang Barstraße) – 4 min. Fußweg / Busse: 101, 104, 115, 249
Anmeldung: ApK Telefon 030 86 39 57 01 oder @-mail: info@apk-berlin.de
13.06.2008
Heute einen Eintrag über die Teilnahme an der Fachtagung Konzepte zur Aktivierung der Zusammenarbeit von Selbsthilfe und Ärzten" am 13.06.2008.
Diese Fachtagung war nicht reduziert auf seelische Erkrankungen, sondern erfaßte das gesamte Krankheitsspektrum, dass sich in der Selbsthilfe wiederfspiegelt.
Wichtige Aussagen in der Zusammenfassung:
o Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit zwischen Ärzte und Selbsthilfe findet grundsätzlich Zustimmung (80 -90%). In der Praxis sieht es allerdings nicht so positiv aus.
o Gemeinschaftspraxen (70%), im Vergleich zu Einzelpraxen(30%), pflegen die Zusammenarbeit stärker.
o Ärzte unter 40 Jahre mehr als ältere Berufskollegen, männliche Ärzte häufiger als weibliche (?).
o Jeder dritte Arzt würde sich ein Honorar.Dabei könnten auch ökonomische Aspekte berücksichtigt werden. Denn die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und der von Ärzten dafür vermutete Zeitaufwand könnten dann in der Vergütung berücksichtigt werden. Zwar verneinen 70 Prozent der Ärzte, die Professor Wolfgang Slesina von der Universität Halle/Wittenberg befragt hatte, dass sie die fehlende Vergütung als Kooperationshindernis sehen - aber für immerhin 30 Prozent der Ärzte scheint dies doch eine Rolle zu spielen.
o Vorgestellt wurde das Vorhaben „Selbsthilfefreundliche Praxis“.
o Selbsthilfegruppen sind längst zu akzeptierten und hilfreichen Partnern von Ärzten in ihrem Arbeitsalltag geworden, vor allem bei der Betreuung chronisch Kranker. Jetzt wird darüber nachgedacht, wie diese Kooperation ins Qualitätsmanagement integriert oder auch zum Bestandteil neuer Versorgungsformen gemacht werden könnte.
o Nach einer Umfrage unter Ärzten in der KV Bayerns hat sich gezeigt, dass 60 Prozent der Praxen sich eine Möglichkeit wünschen würden, auch nach außen unter dem Siegel "Selbsthilfe-freundliche Praxis" zu firmieren. Das könnte sich dann zu einer Art Praxis-Marke entwickeln.
Stichworte:
o Gute Versorgung von Anfang an
o Früher ist besser
o Beziehung ist unbezahlbar, daher keine soziale Vergütung
o Die Selbsthilfe muss Mediziner motivieren mit der Selbsthilfe zu kooperieren
o Ärzte sind nicht nur Dienstleister
o Arzt –Patient in Augenhöhe
o Appell: Infos über Selbsthilfe gehören in alle Arztpraxen
o Stärkere Vernetzung Selbsthilfe und Ärzte
o Regionale Veranstaltungen mehr fördern
o Alle KV sollten Kontakte mit den Kontaktstellen pflegen
Die interessantest, vielleicht wichtigste Aussage ist:
Der Arzt kann nicht wissen, wie es sich mit der Krankheit lebt, er weiß die Krankheit zu behandeln.
01.06.2008
der heutige Eintrag bezieht sich auf einen Artikel aus dem Internet mit der überschrift "Was halten Ärzte von Selbsthilfe?"
Eine repräsentative Umfrage der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) gibt Aufschluss darüber,was Niedergelassene über Selbsthilfegruppen denken.
Bei der Befragung, von der KVB im Oktober vergangenen Jahres durchgeführt, gingen Fragebögen an 500 Hausärzte, 500 Fachärzte und 100 Psychologische Psychotherapeuten. Die Rückantwortquote betrug 30 Prozent. Wichtigstes Ergebnis der Studie: Selbsthilfegruppen (SHG) werden von Ärzten und Psychotherapeuten
prinzipiell äußerst positiv bewertet. Allerdings ergab die Umfrage ebenso folgendes: Je konkreter in punkto Kooperation nachgefragt wird, desto zurückhaltender äußern sich die Mediziner.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
o 95 Prozent der Einzelpraxen und 97 Prozent der Praxisnetze halten Selbsthilfegruppen für sinnvoll.
o 77 Prozent der Einzelpraxen
o und 92 Prozent der Praxisnetze denken, durch eine Kooperation mit ihnen bei der Betreuung chronisch kranker oder schwieriger Patienten entlastet zu werden.
o 73 Prozent der Einzelpraxen und 73 Prozent der Praxisnetze sind der Meinung, dass neue Ansätze zur Patientenorientierung wichtig beziehungsweise dringend umzusetzen sind.
o Lediglich acht beziehungsweise vier Prozent glauben, dass die Gruppen das Arzt-
Patienten-Verhältnis stören.
Interessant: Praxisnetze bewerten die Selbsthilfe insgesamt positiver als
Einzelpraxen. „Es stellt sich die Frage, ob Praxisnetze für neue Kooperationen mit Selbsthilfegruppen eine Vorreiterrolle übernehmen können“, schreibt Dr. Peter Scholze, Vorstandsbeauftragter der KVB für Patientenorientierung, in einem Beitrag für das Bayerische Ärzteblatt.
Quelle: http://www.kvb.de/servlet/PB/show/1107826/REGIO-7-MFR.pdf
Interessant wäre zu erfahren, was für Erfahrungen Sie gemacht haben. Vielleicht teilen Sie uns Ihre Erkenntnisse mit.
25.02.2008
Das Selbsthilfenetzwerk Depressionen und Ängste Berlin - Brandenburg (SHN) plant in Kooperation mit der Selbsthilfekontaktstelle Marzahn - Hellersdorf das 2. Selbsthilfe-Gesamttreffen Depressionen und Ängste Marzahn-Hellersdorf für den 19.04.2008 vor. Eingeladen sind aktive Selbsthilfenutzer und Selbsthilfeunerfahrene. Näheres s. unter -> Navigation -> Veranstaltung SHN.
17.02.2008
Es ist nun schon wieder einige Zeit her, seit der letzten Tagebucheintragung. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Das ist auch daran zu merken, dass das SHN in wenigen Tagen den Beginn das dritte Jahr seines Bestehens feiern kann,es uns aber so lange gar nicht vorkommt das wir uns gegründet haben.
Aktuell zu berichten gibt es, dass am 13.02.2008 das erste von vier geplanten Dialogtreffen „Seelische Erkrankungen Betroffene – Angehörige“ stattgefunden hat. Insgesamt waren zwölf Personen am Thema interessiert. Die Fraktion der Betroffenen war leider unterrepräsentiert, so dass ein von uns erhoffter Austausch zwischen Betroffene und Angehörige nicht stattfand. Die erste Zusammenkunft diente mehr dazu die jeweils eigene „Geschichte“ mitzuteilen ohne dass hilfreiche Ansätze für Veränderungen erkennbar wurden. Das SHN hofft, dass die weiteren Treffen im Ergebnis konstruktive Ergebnisse hervorbringen, denn Sinn der Dialogtreffen ist, Betroffene und Angehörige mit der jeweiligen Problematik besser begreifen zu lernen und dadurch möglichst Barrieren im Denken und Handeln abzubauen. Dei nächten Treffen sind für den 12.03., 14.05. und 16.07.2008 vorgesehen.
30.11.2007
Am 29.11.2007 fand das erste Zusammentreffen zwischen dem ApK (Landesverband Berlin der Angehörigen psychisch Kranker e.V. und dem SHN (Selbsthilfenetzwerk Depressionen und Ängste Berlin/Brandneburg) staat um über ein Dialogtreffen in 2008 Seelische Erkrankungen - Betroffene/Angehörige zu sprechen. Das Ergebnis ist zufriedenstellend. Die Teillnehmer haben sich auf vier Termine (13.02., 12.03., 14.05. und 16.07.) geeinigt. Ziel der öffentlichen Zusammenkünfte ist es, das Betroffene und Angehörige mehr voneinander erfahren und lernen. Gegenseitige Barrieren sollen abgebaut und Verständnis für einander aufgebaut werden. Ein konstruktiver Gedanken- und Erfahrungsaustausch sollte ein besseres Miteinander möglich machen und den Umgang mit der seelischen Erkrankung erleichtern.
Die Ergebnisse aus den vier Treffen werden gebündelt und sind Grundlage für eine noch zu planende öffentliche Veranstaltung im Oktober 2008 im Rahmen der Gesundheitswoche.
Nähreres zu den Dialogtreffen ist zu erfahren üben den Link VERANSTALTUNGEN ANDERE.
18.09.2007
Nur jeder dritte Depressive sucht einen Arzt auf
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Auf eine Nachricht, die erschrocken macht, wollen wir an dieser Stelle aufmerksam machen:
Leipzig (ddp). Nur jeder dritte an Depressionen leidende Deutsche sucht wegen seiner Krankheit auch einen Arzt auf. "Viele gehen aus Scham nicht zum Arzt, weil sie ihre Krankheit nicht als solche verstehen", sagte Ulrich Hegerl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie der Universität Leipzig, bereits im Vorfeld des
Welt-Suizid-Präventionstages vom 10. September. Dabei sei eine ärztliche Behandlung immens wichtig, um die oft aus einer Depression hervorgehende Suizidneigung verhindern zu können.
Bis zu 15 Prozent der insgesamt rund vier Millionen depressiven Menschen in Deutschland würden ihre Situation schließlich nicht mehr ertragen und unternähmen einen Suizidversuch, erklärte Hegerl. Dabei gebe es mittlerweile sehr gute Therapiemöglichkeiten. "Den meisten Patienten kann geholfen werden", warb Hegerl für eine Behandlung derKrankheit.
Weiterführende Informationen:http://www.kompetenznetz-depression.de/
Wir appelieren an alle, die sich mit der Krankheit Depression plagen, nicht zu lange zu warten, sondern möglichst schnell professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nur so besteht die reale Chance der schnellen Hilfe.
24.08.2007
Obwohl allgemeine Sommerpause zu spüren war und zum Teil noch ist, hat sich das SHN nicht "auf die faule Haut" gelegt. Gerne verweisen wir an dieser Stelle auf unseren 2. SHN-Rundbrief der unter dem Link "Öffentlichkeitsarbeit" eingesehen werden kann.
Besonders aufmerksam machen wollen wir auf das Vorhaben "Mehr von einander erfahren - Betroffene – Angehörige". Hierbei geht es darum, Betroffene und Angehörige an einen Tisch zu bringen um voneinander mehr zu erfahren. Wir planen für 2008 eine Veranstaltung in Kooperation mit dem APK - Landesverband Berlin der Angehörigen psychisch Kranker e.V. Wenn es hierzu Neues zu berichten gibt, wird es weitere Informationen geben.
05.07.2007
Gestern, 04.07.2007 hat das Selbsthilfenetzwerkmitglied Manfred Bieschke-Behm auf der Gesundheitskonferenz "Gesunde Psyche in Lichtenberg" Schwerpunkt Depression - Schicksal oder Herausforderung?" einen Redebeitrag geleistet, der unter dem LINK "Veranstaltaltugen ander" nachgelesen werden kann.
Die Veranstaltung war mit ca 150 Personen gut besucht. Es gab insgesamt sechs Redebeiträge.
Prof. Dr. A. Diefenbacher, Chefarzt Abt. Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der KEH, sprach zu dem Thema "Was ist eine Depression? Neue Therapeutische Ansätze.
Dr. Meryam Schouler-Ocak stellte das Berliner Bündnis gegen Depressionen vor.
Dr. Roland Scheil, Psychiatrie- und Suchtkoordinator, sprach über das Thema "Wie gut ist die Lichtenberger Versorgung?"
Gudrun Weißenborm, Angehörige psyschisch Kranker Landesverband Berlin e.V witmete sich dem Thema "Erfahrungen im Umgang mit Depressionen - Sicht einer Angehörigen".
Olaf Neumann, Berliner Krisendienst, Region-Ost sprach über "Depression in der Krise? Suizidprophylaxe"
Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Samuel Elstner, Leitender Oberarzt der Abt. Psychiatrie, Psychotherapie und Psychsomatik des KEH
12.06.2007
Vielleicht glaubt der Eine oder Andere, dass es das SHN nicht mehr gibt, weil wir so lange nichts mehr von uns hören ließen. Also 1.: Das SHN gibt es noch und 2.: Wir sind weiterhin für euch aktiv. Künftig werden wir über wichtige Neuigkeiten rund um das SHN durch einen RUNDBRIEF informieren. Der Rundbrief wird aus Kostengründen über E-Mail verschickt. Wir hoffen, dass die Empfänger, den Rundbrief an Interessierte bzw. in die Gruppen weiterleiten damit möglichst eine flächendeckende Informationsdichte gewährleistet ist.
Wer seine E-Mail-Adresse noch nicht bekannt gegeben hat, kann dies gerne nachholen, damit auch er/sie den Rundbrief erhält.
HINWEIS: Der aktuelle Rundbrief kann auch über den Link Öffentlichkeitsarbeit gelesen werden
24.04.2007
Heute war Manfred Bieschke-Behm in der Arbeitsgruppe "AG Gesundheitskonferenz Depression", ein Zusammenschluss vom Gesundheitsamt - Amt für Gesundheit- und Verbraucherschutz Lichtenberg und dem Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge.
Für die Veranstaltung "Depressionen - Schicksal oder Herausforderung" am 04.07.2007 im Festsaal des Krankenhause (16:00 - 20:00 Uhr)ist Manfred Bieschke-Behm als Referent vorgemerkt. Er wird über das Thema: "WIE LEBE ICH MIT DER KRANKHEIT DEPRESSION" und seine Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Selbsthilfenetzwerk sprechen.
Weitere Mitwirkende sind Prof. Dr. Diefenbacher, Dr. Elstner, das Bündnis gegen Depressionen, Krisendienst, Selbsthilfekontaktstellen und Angehörigenverband.
17.04.2007
In unserem heutigen Zusammentreffen im Büro befassten wir uns mit der Frage: " Wie können wir die Gruppen (noch) besser erreichen?" Wir hoffen, dass die Veranstaltung "Selbsthilfe bei Angst und Depressionen was bringt mir das?", die wir allen Berliner Kontaktstellen angeboten hat "Nähe" bringt. Immerhin haben wir bereits vier Zusagen. Vielleicht bekommen wir von den verbleibenden acht Berliner Kontaktstellen auch noch ein positives Echo.
Als neuen Mitarbeiter im SHN konnten wir Herrn Jens H. gewinnen. Er kommt von der Angst-Selbsthilfe Kassel und hat uns durch seine Aussagen überrascht wie Selbsthilfe unter seiner aktiven Mitwirkung funktioniert. Wir freuen uns, dass wir Herrn Jens H. als neuen Mitarbeiter und Impulsgeber gewinnen konnten.
22.03.2007
Einige SHN-MA sind dabei, gemeinsam mit Kontakstellen-MA, ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm für Gruppennutzer zusammen zu stellen. Das heißt: planen, konzipieren, durchführen.
Unter dem Titel "Erfolgreiche Gruppenarbeit" sind allein zwölf Veranstaltungen geplant.
Weitere drei Veranstaltungen unter dem Titel "Selbsthilfegruppen leiten" sind ebenfalls in Vorbereitung.
Alle Veranstaltungen werden zwischen September 2007 und August 2008 durchgeführt.
Sobald das fertige Programm "druckreif" ist, wird der Arbeitskreis Fortbildung in der Selbsthilfe damit an die Öffentlichkeit gehen.
08.03.2007
Unter dem Titel"Selbsthilfe bei Angst und Depressionen was bringt mir das?" bietet das SHN im 2. Halbjahr 2007/ 1. Halbjahr 2008 eine Veranstaltung an und wird diese in Berliner Kontaktstellen durchführen.
Eingeladen sind alle Mitglieder von Angst und Depressionen-SHG sowie sonstige SHG mit psychosozialem Hintergrund.
Die Veranstaltung wird 3 Stunden dauern und zwischen 18:00 und 21:00 h stattfinden.
Die Veranstaltungstage und die Teilnahmegebühr müssen noch mit den einzelenen Kontaktstellen abgestimmt werden.
Veranstalter sind SHN-MA (Betroffene helfen Betroffene).
06.03.2007
Der "Offene Brief" an alle Teilnehmer der "2.Psychiatrie-Tagen Depression in Berlin 11.01. -13.01.2007" (s. LINK Öfffentlichkeitsarbeit) hat offensichtlich mehr Aufmerksamkeit gezeigt, als zunächst vermutet. Der Briefinhalt (Kernausage: Wir fordern, das mehr mit, als über die Betroffenen, geredet wird) wird am 2.5.2007 in der Psychotherapeutenkammer Berlin Tagesordnugspunkt sein.
Das SHN hat vor einen "Leitfaden- Kreative Methoden für die praktische Anwendung" zu erstellen. Hintergrundfrage: Welche Möglichkeiten gibt es den Gruppenalltag lebedig zu gestalten
27.02.2007
Sabine Görmar und Manfred Bieschke-Behm haben sich im Büro getroffen, um die Homepage "mit leben zu füllen". Ein ganz schönes Stück Arbeit war das - aber wir haben es geschafft. Nur müssen nur noch die Feinarbeiten gemacht werden.
21.02.2007
Heute findet das 4. SHN-Gesamttreffen statt. Gleichzeitig besteht das SHN ein Jahr. Die MitarbeiterInnen haben sich einige ausgedacht, um dieses Treffen besonders zu gestalten. wir sin gespannt, wie der Abend verlaufen wird.
06.02.2007
Unsere Bürotreffen sind immer voll gepackt mit vielen Besprechungspunkten. Sicherlich werden wir es wieder nicht schaffen alle TOPPS abzuarbeiten. Wir sind zu wenige MitarbeiterInnen und haben zu viele Ideen.
26.01.2007
Audris Muraitis macht den Vorschlag bei dem Landesverband Stotterer-Selbsthilfe Berlin e.V einen Abend unter den Titel „Angst-Depression-Stottern“ zu veranstalten. Wir haben uns auf den 10.04.2007 geeinigt.
16.01.2007
Die Zusammenarbeit mit dem "Berliner Bündnis gegen Depressionen" ist schwierig. Obwohl das Bündnis eine kooperative Zusammenarbeit wünscht, ist die Kontaktaufnahme durch das SHN bisher nur einseitig. Wir werden uns weiterhin bemühen.
02.01.2007
Die Kontaktstelle Charlottenburg/Wilmersdorf stellt am 24.01.2007 ihren "Selbsthilfewegweiser" vor und hat uns eingeladen ein Grußwort an die Anwesenden zu richten.
21.02.2006
Gründungstreffen des Selbsthilenetzwerkes